nein am 21. Mai 2017

Argumente:

LUXUS

GEFÄHRLICH

ZERSTÖREND

MOGELPACKUNG

Die günstige Alternative: Null+

Mehr Sicherheit, Kulturland erhalten, günstiger: Variante Null+

Ein Nein zur Umfahrung macht den Weg frei für rasche Massnahmen und effizientere Lösungen. Einerseits muss die Planung der Variante «Null+» verfeinert und vorangetrieben werden. Andererseits lassen sich mit dem Bau einer Fussgänger- und Velobrücke in der Vorstadt die Verkehrssituation und die Schulwegsicherheit innert nützlicher Frist verbessern. Allein mit den Einsparungen beim Projektierungskredit für den Autobahnzubringer ist dieses Vorhaben vollständig finanzier- und innerhalb eines Jahres realisierbar.

Im Kanton Bern sind so bereits mehrere stark belastete Strassenabschnitte erfolgreich saniert worden. Im Ortszentrum von Köniz, mit täglich über 17’000 Fahrzeugen, haben eine Geschwindigkeitsreduktion und ein Mehrzweckstreifen in der Strassenmitte zu einem Rückgang der Unfälle um einen Drittel geführt. Auf der Seftigenstrasse in Wabern – täglich bis 21‘000 Fahrzeuge! – teilen sich heute Motorfahrzeuge und das Tram eine Fahrspur; der frei gewordene Raum wurde für einen Radstreifen genutzt.

Daneben muss endlich der Verkehr der vielen Lastwagen unterbunden werden, die durch Aarwangen fahren, weil sie die Abkürzung über Reiden–Pfaffnau–St. Urban–Roggwil/Langenthal–Aarwangen–Niederbipp (vgl. Karte) nehmen, um einige Kilometer und damit LSVA-Gebühr (Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe) einzusparen und dem stauanfälligen Autobahnabschnitt Rothrist–Gunzgen–Egerkingen auszuweichen. Diese LKW gehören auf die Autobahn, nicht nach Aarwangen, Roggwil und Pfaffnau! Für Oberaargauer Transporteure gibt es schon heute genügend gute Möglichkeiten, um auf die Autobahn zu gelangen. Neben Niederbipp und Wangen a. d. Aare liegen auch die Autobahnanschlüsse in Kirchberg, Rothrist und Reiden sehr günstig.

Luxusstrasse-nein.ch

Argumentarium (PDF)

Geplante Umfahrung durchs Smaragdgebiet